Freitag, 25 Februar 2022 17:48

Die Grundlage für gesundes Wachstum...

Ein Blick auf die Erde lohnt sich...

und noch besser: auch ´mal so richtig in die Hand nehmen und fühlen, drücken, reiben!

Denn wenn die Erde, oder wie der Gärtner sagt, das "Substrat", nicht für die jungen Pflanzen geeignet ist, darf man auch kein gesundes und kräftiges Wachstum erwarten. Neben Parametern wie pH- Wert, Salzgehalt und Nährstoffkonzentration spielt auch die Struktur eine große Rolle. Das Substrat muss durchlässig sein und darf nicht vernässen, andererseits aber auch genug Wasser halten um nicht zu schnell auszutrocknen. Jahrzehnte lang war Torf dabei als Ausgangsprodukt die erste Wahl und ist tatsächlich in vielerlei Hinsicht bestens geeignet.

Das Problem:

Torf ist ein fossiles Ausgangsprodukt, das aus Mooren stammt. Die Torfschicht wächst in intakten Mooren nur um 1 mm pro Jahr. Und in Mooren ist enorm viel Kohlendioxid gespeichert, daher ist die Zerstörung der Moore, sei es für gärtnerische Erden, als landwirtschaftliche Fläche oder zur Bebauung, sehr klimaschädlich.

Wir nutzen in unserer Gärtnerei daher Erde mit einem sehr großen Anteil an alternativen Bestandteilen wie Holzfasern und Kompost. Dieses Jahr haben wir dabei den Torfanteil, wie bereits in den Vorjahren, abermals wirksam gesenkt. Schauen Sie sich nach Erhalt der Pflanzen ruhig die Erde an: Sie können deutlich den Kompostanteil anhand der dunklen Farbe und auch die Holzfasern erkennen. 

 

 Unser Substrat mit hohem Holzfaser- und Kompostanteil:

 Erde in Hand

 

Füllen der Töpfe an der Topfmaschine:

Töpfe auf Fliessband

 

Das Pflanzenwachstum ist in unserem torfreduziertem Substart sehr gut!

Erde in Händen im Gewächshaus

 

 

 

×

TOP
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Datenschutzerklärung